Wichtige Impfungen

Man braucht sich nicht gegen alles impfen zu lassen. Das ist weder notwendig noch besonders kostengünstig. Doch ein paar Impfungen sind durchaus zu empfehlen, damit man seine Reise nicht im Krankenhaus verbringen muss.
Neben der oblogatorischen Tetanus-Impfung alle 10 Jahre können noch andere Impfungen, abhängig vom Reiseziel, sinnvoll sein. Da sollte jeder, in Absprache mit seinem Arzt, für sich entscheiden, welche Impfungen für welche Erreger infrage kommen.

Hier ein Überblick:

Erreger: FSME-Virus

Übertragungsweg: Durch den Stich einer infizierten Zecke.

Krankheitsverlauf: Krankheitssymptome bei 10 bis 30 % der Infizierten. Die Erkrankung beginnt mit grippeähnlichen Beschwerden, nach einer beschwerdefreien Zeit von ca. 8 (bis 20) Tagen kommt es zu hohem Fieber mit zentralnervösen Symptomen (Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen bis zum Koma oder Krampfanfall).
Im Kindesalter vorwiegend Meningitis (Hirnhautentzündung), im höheren Lebensalter eher schwere Enzephalitis (Gehirnentzündung), zum Teil mit massiven neurologischen Ausfällen, Defektheilung (bleibende Schäden) oder Todesfolge.

Häufigkeit und Verbreitung: In Deutschland sind die Risikogebiete vorwiegend in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz, südliches und östliches Thüringen, Saarland, Sachsen. Und in vielen europäischen Ländern (z. B. Österreich, Schweiz, Tschechien, Slowakei, Polen), aber auch aus Teilen Asiens wie Sibirien, der Mongolei und China werden Infektionen beim Menschen gemeldet.

Impfung empfohlen für: Personen, die sich in Deutschland in den Risikogebieten aufhalten; beruflich Gefährdete, wie z.B. Laborpersonal, Forstarbeiter und Personen die außerhalb Deutschlands in FSME-Gebiete reisen

Grundimmunisierung: Drei Impfungen mit einem für die entsprechende Altersklasse zugelassenen Impfstoff nach Angaben des Herstellers. 1. und 2. Impfung im Abstand von drei Wochen bis drei Monaten und die 3. Impfung 5 bis 12 Monate nach der 2. Impfung, je nach Herstellerangaben. Es gibt auch verschiedene Schnellimpfschemata.

Auffrischimpfung: Nach 3 bis 5 Jahren mit einem für die entsprechende Altersklasse zugelassenen Impfstoff nach Angaben des Herstellers.

Erreger: Gelbfieber-Virus

Übertragungsweg: Über den Mückenstich.

Krankheitsverlauf: Der klinische Verlauf kann sehr unterschiedlich sein. Bei der Mehrzahl der Infizierten kommt es zu asymptomatischen Verläufen oder auch zu Erkrankungen mit einer relativ milden Symptomatik. Die Erkrankung verläuft üblicherweise in zwei Phasen: Nach einem akuten Beginn mit Fieber (39–40°C), Schüttelfrost, Muskelschmerzen, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Nasenbluten kommt es innerhalb von 3 bis 4 Tagen zu einem Rückgang der klinischen Symptome. Bei der Mehrzahl der Patienten tritt eine Genesung ein.
Bei etwa 15 % der Erkrankten entwickelt sich innerhalb kurzer Zeit eine sog. toxische Phase mit schwerem Krankheitsbild. Das Fieber steigt bei fallendem Puls erneut stark an und es können Blutungen im Rachenraum, Magen-Darm-Trakt, in der Haut und anderen Organen auftreten. Etwa die Hälfte der Patienten mit einer toxischen Phase stirbt, die Gesamtsterblichkeit des Gelbfiebers beträgt 10–20 %.

Immunität nach Erkrankung: Eine überstandene Gelbfieber-Erkrankung führt zu einer lebenslangen Immunität.

Häufigkeit und Verbreitung: Gelbfieber tritt in tropischen Gebieten auf beiden Seiten des Atlantiks auf.  In Südamerika umfasst der Gelbfiebergürtel zwölf Länder sowie zusätzlich einzelne Inseln in der Karibik. Besonders betroffen sind in dieser Region die Länder Bolivien, Brasilien, Ecuador, Kolumbien und Peru. 

Impfung empfohlen für: Reisende in Endemiegebiete (z. T. vorgeschriebene Impfung).

Grundimmunisierung: 1 x 1 Impfung, eine Immunität ist ca. 10 Tage nach Impfung anzunehmen. Nur bei Ärzten, deren Praxis als Gelbfieberimpfstelle zugelassen ist, kann geimpft werden.

Auffrischimpfung: Lebenslanger Schutz nach einer Impfung. Unter Umständen kann jedoch bei erneuter Einreise in ein Risikogebiet eine Auffrischimpfung nach 10 Jahren gefordert werden.

Erreger: Hepatitis-A-Virus

Übertragungsweg: Hauptsächlich durch Schmierinfektionen (fäkal-oral) bei mangelnder Hygiene nach dem Toilettengang, schlechte hygienische Verhältnisse sowie auch über verunreinigte rohe Lebensmittel (Muscheln, Salate, Obst, Gemüse) oder Trinkwasser, direkten Kontakt mit Stuhl von Erkrankten.

Krankheitsverlauf: Variabel, altersabhängig. Man unterscheidet einen Verlauf ohne Symptome (bei Kindern häufig) und einen akuten Verlauf (6 Wochen bis 6 Monate). Symptome sind uncharakteristisch mit Fieber, Müdigkeit, Oberbauchbeschwerden, Appetitlosigkeit, Gelbsucht. Die Symptome sind bei Erwachsenen oft schwerer als bei Kindern oder Jugendlichen. Die Sterblichkeit liegt bei bis zu 3 % bei Personen ab dem 49. Lebensjahr. Keine chronischen Verläufe.

Immunität nach Erkrankung: Lebenslang.

Häufigkeit und Verbreitung: Weltweites Vorkommen, besonders in allen Ländern mit niedrigem Hygienestandard. Hepatitis A ist die häufigste Reisekrankheit, die durch Impfung vermeidbar ist. Die Verbreitungsgebiete decken sich mit zahlreichen beliebten Reiseländern am Mittelmeer oder in Asien, Afrika, Osteuropa und Südamerika.

Impfung empfohlen für: Reisende in Gebiete mit hohem Hepatitis-A-Infektionsrisiko, Personen mit häufiger Übertragung von Blutbestandteilen (z. B. Hämophile) oder mit Krankheiten der Leber/mit Leberbeteiligung, Personal im Gesundheitsdienst, Kanalisations- und Klärwerksarbeiter, Tätigkeit in Kindertagesstätten und Kinderheimen u. ä., Kontaktpersonen zu Erkrankten.

Grundimmunisierung: Zwei Injektionen mit Hepatitis-A-Impfstoff im Abstand von 6 bis 12 Monaten.

Auffrischimpfung: Schutzdauer voraussichtlich mindestens 30 Jahre.

Erreger: Hepatitis-B-Virus

Übertragungsweg: Durch Körperflüssigkeiten (z. B. Blut), Sexualkontakte (Vaginalsekret, Sperma), während der Geburt von der Mutter auf das Kind.

Krankheitsverlauf: Variabel, altersabhängig. Es gibt den Verlauf ohne Symptome, den akuten Verlauf und den chronischen Verlauf. Beschwerden sind Müdigkeit, Oberbauchschmerzen, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, Lebervergrößerung, Gelbsucht. Die chronische Erkrankung kann zu Leberzirrhose (Schrumpfleber) sowie Leberkrebs führen und tödlich enden. Das Hepatitis-B-Virus ist 100-mal infektiöser als das Aids-Virus.

Immunität nach überstandener Erkrankung: Lebenslang. Allerdings bleiben 10 % der infizierten Erwachsenen chronische Virusträger. Sie bilden eine Ansteckungsquelle für andere (in Deutschland gibt es derzeit ca. 500.000 chronische Virusträger).

Häufigkeit und Verbreitung: Weltweites Vorkommen. Ein hoher Anteil an Virusträgern (bis zu 30-mal höher als in Mitteleuropa) findet sich vor allem in Afrika, Mittel- und Südamerika, Südostasien und Ozeanien.

Impfung empfohlen für:

1. Personen, bei denen wegen einer vorbestehenden oder zu erwartenden Immundefizienz bzw. -suppression oder wegen einer vorbestehenden Erkrankung ein schwerer Verlauf einer Hepatitis-B-Erkrankung zu erwarten ist.

2. Personen mit einem erhöhten nichtberuflichen Expositionsrisiko, z. B. Kontakt zu HBsAg-Trägern in Familie/Wohngemeinschaft, Sexualverhalten mit hohem Infektionsrisiko, i. v. Drogenkonsumenten, Gefängnisinsassen, ggf. Patienten psychiatrischer Einrichtungen.

3. Personen mit einem erhöhten beruflichen Expositionsrisiko, z. B. expositionsgefährdetes Personal in medizinischen Einrichtungen (einschließlich Auszubildender, Labor- und Reinigungspersonal), Ersthelfer, Polizisten, Personal von Einrichtungen, in denen eine erhöhte Prävalenz von Hepatitis-B-Infizierten zu erwarten ist (z. B. Gefängnisse, Asylbewerberheime, Behinderteneinrichtungen).

4. Reisende, individuelle Gefährdungsbeurteilung erforderlich.

Grundimmunisierung: Drei Impfungen (zwei im Abstand von einem Monat, die dritte 6 Monate nach der ersten) mit Hepatitis-B-Impfstoff.

Auffrischimpfung: Nach 10 Jahren bei Personen mit besonders hohem individuellem Expositionsrisiko. Immundefiziente häufiger.

Erreger: Japanisches Enzephalitis-Virus

Übertragungsweg: Die Japanische Enzephalitis ist eine Viruserkrankung, die das menschliche Gehirn befällt, sie wird von Mücken auf den Menschen übertragen.

Krankheitsverlauf: Viele Infektionen verlaufen ohne Krankheitserscheinungen. Bei anderen Patienten können Fieber, Erbrechen und Kopfschmerzen auftreten. Innerhalb von drei bis vier Tagen können sich Bewusstlosigkeit, Lähmungen und Krämpfe entwickeln – bis zu 30 % der daran Erkrankten sterben. Auch wenn die Krankheit überstanden wird, bleiben bei bis zu 30% der schwer an der Japanischen Enzephalitis Erkrankten Schäden bestehen. Krampfanfälle, Lähmungen der Gliedmaßen, Gangstörungen, aber auch geistige Behinderung und Verhaltensstörungen können die Folgen sein. Kinder und ältere Menschen haben ein höheres Risiko, nach einer Infektion schwer zu erkranken. Bei Schwangeren besteht in den ersten 6 Monaten das Risiko einer Infektion des Ungeborenen und einer Fehlgeburt.

Immunität nach Erkrankung: Vermutlich lebenslang.

Häufigkeit und Verbreitung: Die Japanische Enzephalitis kommt vor allem in den ländlichen Gebieten und teilweise in Stadtrandgebieten Südostasiens vor. Je nach Land kann die Erkrankung nur saisonal oder auch ganzjährig auftreten.

Impfung empfohlen für: Reisen in Endemieländer. Die Reisesaison, die Reisedauer, geplante Aktivitäten und die Art der Reise sind wichtige Faktoren um das Erkrankungsrisiko abzuschätzen.

Grundimmunisierung: Zwei Injektionen im Abstand von 7 oder 28 Tagen.

Auffrischimpfung: Die dritte Dosis sollte 12–24 Monate nach der Grundimmunisierung erfolgen.

Erreger: Poliomyelitis-Viren (drei Typen: Typ I – III)

Übertragungsweg: Hauptsächlich durch Schmierinfektionen (fäkal-oral) sowie auch über verunreinigte rohe Lebensmittel (Muscheln, Salate, Obst, Gemüse) oder Trinkwasser, direkter Kontakt mit Stuhl von Erkrankten.

Krankheitsverlauf: Variabel, 90 % der Infizierten haben keine Symptome, 4 bis 5 % haben ein grippeähnliches Krankheitsbild mit Durchfall und Erbrechen. Bei weniger als 5 % kommt es zu einer Hirnhautentzündung, bei 1 % tritt eine bleibende Lähmung auf.

Immunität nach Erkrankung: Lebenslang, aber nur gegen den betreffenden Virustyp (Typ I, Typ II oder Typ III).

Häufigkeit und Verbreitung: Europa, Amerika und Australien gelten als frei von Kinderlähmung. Erkrankungen treten gegenwärtig nur in Nigeria, Afghanistan und Pakistan auf.

Impfung empfohlen für: Alle Säuglinge; Jugendliche von 9–17 Jahren; alle Personen bei fehlender oder unvollständiger Grundimmunisierung, alle Personen ohne einmalige Auffrischung; Reisende in Endemiegebiete; Personal in Gemeinschaftsunterkünften für Aussiedler, Flüchtlinge und Asylbewerber bei der Einreise aus Gebieten mit Kinderlähmungsrisiko; medizinisches Personal.

Grundimmunisierung: für Säuglinge: 4 Impfungen
für Jugendliche und Erwachsene: 2 oder 3 Impfungen, je nach Herstellerangaben

Auffrischimpfung: Vom 9. bis zum vollendeten 18. Lebensjahr einmalige Auffrischung für alle Personen, danach nur noch für Reisende in Risikogebiete und die genannten Risikogruppen, z. B. als Kombinationsimpfstoff gegen Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten und Kinderlähmung.

Erreger: Einzellige Parasiten der Gattung Plasmodium: Plasmodium vivax, Plasmodium ovale, Plasmodium malariae, Plasmodium falciparum, Plasmodium knowlesi

Übertragungsweg: Anopheles-Mücken übertragen die Einzeller beim Stich auf den Menschen.

Krankheitsverlauf: Zu Beginn sind die Symptome Fieber, allgemeines Unwohlsein, Übelkeit und Gliederschmerzen etc. stehen im Vordergrund und lassen oft nicht an eine Malaria denken. Später kommt es zu Fieber, das je nach Art des Erregers schubweise auftreten kann. Bei schweren Formen führt ein Zerfall der roten Blutkörperchen zu Sauerstoffmangel und in der Folge zu einer Beeinträchtigung der Organfunktionen. Ohne Behandlung kann Malaria tödlich sein.

Immunität nach Erkrankung: Keine Immunität nach überstandener Malaria, Neuinfektion deshalb jederzeit möglich.

Häufigkeit und Verbreitung: Malaria kommt in vielen tropischen Regionen vor, dort ist ein großer Teil der Bevölkerung mit Plasmodien infiziert ist und die Übertragungswahrscheinlichkeit ist sehr hoch.

Vorbeugung: Da es momentan keine wirksame Impfung gibt, sind für jeden Reisenden in ein Malariagebiet die Einhaltung von Schutzmaßnahmen gegen Mückenstiche und die Vorbeugung durch eine Chemo-Prophylaxe von entscheidender Bedeutung.

Erreger: Tollwut-Virus

Übertragungsweg: Durch den Speichel eines tollwutkranken Tieres bei Bissverletzung oder Belecken vorgeschädigter Haut (vorbestehende Wunden, z. B. kleine Kratzer). Der Erreger kann auch durch die intakte Schleimhaut eindringen. Überträger können Hunde, Katzen, Fledermäuse und wildlebende Fleischfresser, insbesondere der Fuchs sein.

Krankheitsverlauf: Die ersten Zeichen der Erkrankung sind Brennen und Rötungen an der Bissstelle, später Kopfschmerzen, Fieber, Durchfall und andere unspezifische Beschwerden. Typisch im weiteren Krankheitsverlauf ist eine gesteigerte Reizbarkeit und Empfindlichkeit gegenüber Licht, Geräuschen und Wasser. Im weiteren Verlauf kommt es zu schmerzhaften Krämpfen und starken Schluckbeschwerden (durch Krämpfe der Rachenmuskulatur), Muskelkrämpfen bis zur Lähmung der Atemmuskulatur. Tollwut verläuft nach Ausbruch der Symptome tödlich. Nur die Tollwut-Impfung verhindert die tödliche Erkrankung.

Immunität nach Erkrankung: Nach Einsetzen der Symptome liegt die Sterberate bei nahezu 100 %.

Häufigkeit und Verbreitung: Weltweites Vorkommen, jährlich werden ca. 55.000 Erkrankungen registriert – meist in Afrika und Asien. In Deutschland konnte die Tollwut durch das regelmäßige und konsequente Ausbringen von Impfködern für Wildtiere fast ausgerottet werden, in Fledermäusen kann das Virus noch vorkommen.

Impfung empfohlen für: Reisende in Regionen mit hoher Tollwutgefährdung (z. B. durch streunende Hunde); Tierärzte, Jäger, Forstpersonal u. a. Personen mit Umgang mit Tieren in Gebieten mit neu aufgetretener Wildtiertollwut; Personen, die engen Kontakt zu Fledermäusen haben; Laborpersonal mit Exposition gegenüber Tollwutviren.

Grundimmunisierung: Insgesamt 3 Impfungen, je eine am Tag 0, 7 und 21 oder 28. Nach möglichem Kontakt mit dem Erreger: Für einen Ungeschützen z.B. 1. Impfung sofort und zusätzlich Immunglobulin. Weitere Impfungen am Tag 3, 7, 14 und 28.

Auffrischimpfung: Bei Reisenden alle 2 bis 5 Jahre 1 Impfdosis bei weiter bestehendem Risiko. Bei beruflicher Gefährdung je nach Risikograd auch schon früher.

Erreger: Typhus-Bakterien

Übertragungsweg: Fäkal-oral (direkt über Stuhl oder kontaminierte Lebensmittel, Trinkwasser). Typhus ist eine weltweit verbreitete, lebensbedrohliche Erkrankung, die durch Salmonellen-Bakterien ausgelöst wird.

Krankheitsverlauf: In der ersten Woche stufenartig ansteigende Temperatur, Kopfschmerzen, Durstgefühl, Bauchschmerzen, häufig Verstopfung, danach eine bis zwei Wochen Fieber um 40°C mit zentralnervösen Symptomen, ab der dritten Woche erbsbreiartiger Durchfall, Übelkeit. Mögliche Komplikationen: Kreislaufversagen, Darmblutung, Darmdurchbruch, Lungenentzündung, Thrombose, Hirnhautentzündung. Nach überstandener Erkrankung scheiden ein bis fünf Prozent der Infizierten dauerhaft Erreger aus. Sie können lebenslang Keimträger bleiben.

Immunität nach Erkrankung: Wiederholte Erkrankung möglich.

Häufigkeit und Verbreitung: Überall vorkommend, abhängig von den hygienischen Verhältnissen. Das höchste Risiko besteht bei Reisen nach Asien.

Impfung empfohlen für: Reisende in Endemiegebiete (Asien, Afrika, Südamerika).

Grundimmunisierung: Polysaccharidimpfstoff: 1 Injektion. Oraler Impfstoff: je eine Kapsel am Tag 1, 3, 5.

Auffrischimpfung: Nach spätestens drei Jahren beim Polysaccharidimpfstoff und bei weiter bestehendem Erkrankungsrisiko. Jährliche Auffrischung bei oralem Impfstoff und weiter bestehendem Risiko.

Die Informationen habe ich der Seite https://www.impfen.de/reiseimpfung/ entnommen. Am besten fragst du auch bei deiner Krankenkasse zwecks Teilkostenübernahme nach und besprich dich selbstverständlich mit deinem Hausarzt.

Gute Reise und bleib gesund!