Protest

Die Überschrift klingt rebellisch. So sei es. Ich habe mich entschieden, blogistischen Selbstmord zu begehen. Und das gilt durchaus als Protest.

Denn was muss ein Blogger tun, um gelesen zu werden? Posten! Und zwar auf Facebook, Twitter, Instagram und anderen Kanälen. Ständig. Immer. Über jeden Furz. Über jede Belanglosigkeit, die einem irgendwo auf der Welt passiert.

Ich mag das nicht mehr. Ich will nur schreiben und nicht werben. Klar, ich warb auch um Leser, um Klicks, um Follower. Und ich freue mich über jeden Menschen hier. Bin dankbar. Das wird so bleiben. Gewiss, ich poste noch Dinge in den sozialen Netzwerken. Sofern sie lohnen. Die Kommentarfunktion hier im Blog habe ich trotzdem ausgeschaltet. Weil ich zugespamt wurde und Trolle nach Island gehören – nicht ins Internet.

Letztendlich ist die Sache ja ganz einfach: Wer lesen will, der liest. Und wer nicht lesen will, der liest nicht. Bääm. Blogistischer Selbstmord.

Was habe ich davon? Freiheit. Und mehr Zeit zum Schreiben.

Cheerio.