Meine Siebensachen

Was in keinem Koffer fehlen darf!

Achtung: Das ist KEINE klassische Packliste.

Packlisten gibt es viele. Klar, man braucht Kleidung, Kosmetikartikel, Technik und noch ein paar Kleinigkeiten mehr. Dieser Post aber handelt von meinen essentiellen Siebensachen. Ohne die läuft wenig.

1. Das Buch

Ich habe es mir angewöhnt, auf Reisen hauptsächlich Bücher zu lesen, die thematisch mit dem Land zusammenhängen. So tauche ich tiefer in die Gedanken und Gefühle einer Kultur ein. Es macht für mich wenig Sinn, in Afrika einen skandinavischen Krimi zu lesen. Mein Herz und mein Hirn sollen sich auf allen Ebenen mit dem bereisten Land verbinden.
Fest steht, ich muss lesen. Sonst fühle ich mich unvollkommen, amputiert. Ich lese viel und ich lese alles parallel. Deswegen kommt für mich auf Reisen nur ein E-Book-Reader infrage. Zwar liebe ich den Geruch frisch gedruckter Buchstaben und das Rascheln der Seiten, aber das Gewicht ist ein zu hoher Preis. Auf meinem Reader befinden sich hunderte Bücher. Ein Nachtlicht ist überflüssig.

2. Musik

Muss ich nicht erklären, oder?

3. Notizblock

Klar, es gibt den Laptop. Aber ich bin altmodisch. Ein Notizblock ist schneller aus der Tasche gekramt und die Gedanken sind sicher bewahrt. Am besten nutzt du ein A5 Ringbuch. Das sieht zwar nicht so edel aus, wie ein in Leder eingebundenes Tagebuch, aber du kannst auch mal eine Seite rausreißen, wenn dir jemand seine Kontaktdaten aufschreibt oder du eine Einkaufsliste verfassen musst. Und es ist leichter als ein richtiges Notizbuch mit Einband.

4. Stift

Ein Block macht wenig Sinn ohne Stift. Ein guter, nicht ganz so billiger Kugelschreiber reicht da völlig. Bleistifte muss man spitzen und sind nicht immer gut lesbar. Tipp: Kugelschreiber mit Kappe sind nix. Die Kappe wirst du garantiert verlegen und ständig suchen.

5. Sarong

Das beste Accessoire überhaupt. Ob als Schal, Kopftuch, Strandtuch, Kleid, Decke oder als klassisches Handtuch. Vielseitig einsetzbar. In der Sonne trocknen die schnell und es gibt sie in vielen schönen Farben.

6. LED Stumpenkerze

Das ist mir etwas peinlich und es ist verdammt kitschig. Aber ich mag Kerzen. In Hotels gefällt mir abends oft das Licht nicht. Auch wenn ich nur eine Nacht bleibe, so will ich es doch so heimelig wie möglich. Neon-Deckenlampen-Verbrechen sind schwer erträglich. Früher habe ich echte Kerzen mitgeschleppt, aber ich hatte ständig Angst einzuschlafen. Und das Wachs kann so manches Nachttischchen ruinieren. Deshalb bin ich auf LED Kerzen umgestiegen.

7. Parfum

Ein kleiner Geheimtipp meinerseits. Gegen das Fernweh und die Schwermut daheim.
Nimm auf deine nächste Reise Parfum mit. Wichtig: Es sollte neu sein. Also keins, das du schon in deiner Heimat aufgetragen hast.
Auf einer Reise benutzt du es schließlich. Und nur das. Dann passiert nämlich folgendes: Dein Gehirn verbindet diesen Duft mit dieser Reise. Irgend so ein Synapsen-Ding.
Wenn du dann später daheim an ebendiesen Parfum schnüffelst, wirst du wie in einer Zeitmaschine zurück katapultiert. Nichts macht Erinnerungen lebendiger als Gerüche.

Das sind meine Siebensachen. Zusammen genommen wiegen sie nur wenige Gramm, aber sie bereichern mich auf jeder Reise.

 

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Die Siebensachen